Unser Wahlprogramm: Red' mit

Digitalisierung, Wirtschaft und Landratsamt

Die Menschen im Landkreis sollen nicht nur in einer Gemeinschaft leben, sondern auch gemeinsam planen und sich entwickeln: Kommunen arbeiten zusammen, der Kreistag arbeitet zum Wohle der Bürger*innen und der Unternehmen in der Region. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen prägen unseren Landkreis. Diese wollen wir fördern und unterstützen und Netzwerke aufbauen, so dass Landkreis, Unternehmen und Menschen profitieren. Außerdem wollen wir unseren Landkreis in eine neue Zeit führen. Die Digitalisierung schreitet voran. Wir wollen diesen Weg nicht nur mitgehen, sondern aktiv gestalten. Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns eine vernetze Welt bietet, und verbessern das Leben der Menschen auf verschiedenen Ebenen, zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit. Wir modernisieren unser Landratsamt und machen digitale Angebote möglich.

  • die Heimat störungsfrei mit dem Rest der Welt verbinden
    Alle Landkreisbürger*innen und Unternehmen im Landkreis müssen Zugang zu schnellem Internet haben – im Haus und mobil. Funklöcher sollen der Vergangenheit angehören. Stattdessen investieren wir in Glasfaser, öffentliches WLAN und 5G.
    Mögliche Gesundheitsrisiken der neuen Technologien sind dabei stets im Blick zu halten, möglichst strahlungsarme Lösungen sind das Ziel.

  • den Landkreis Ebersberg smart machen
    Unsere Schulen sollen mit einer guten digitalen Ausstattung fit für die Zukunft gemacht werden. Mit einem landkreisweiten IT Support für unsere Schulen und anderen kommunalen Einrichtungen entlasten wir das Personal vor Ort. Um Gründer*innen zu unterstützen und so gezielt Innovationen zu fördern, rufen wir eine Start-Up-Initiative ins Leben. Sie beinhaltet unter anderem ein Newcomer-Zentrum, in dem verschiedene Start-Ups Räumlichkeiten und Infrastruktur nutzen können. Auch OpenData und OpenSource wollen wir fördern.

  • Politik und Verwaltung transparent gestalten
    Mit einem Livestream aus dem Kreistag wollen nicht nur unsere Bürger*innen informieren, sondern ihnen ebenso die Möglichkeit geben teilzuhaben. Mit dem digitalen Bürgerhaushalt ermöglichen wir allen Landkreisbürger*innen, über einen Teil des Budgets des Landkreises mitzuentscheiden.
    Die neuen Technologien wollen wir auch nutzen, um zentrale Plattformen zu etablieren. Wir möchten der Informationspflicht verstärkt nachkommen und die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen und Vorgänge in unserem Landkreis verbessern. Ein „Info-Portal Müll“ könnte zum Beispiel über die Wege des Abfalls im Landkreis informieren und aufzeigen, welcher Müll wie recycelt wird.
    Auch das Landratsamt soll online gehen: Mehr und mehr Angebote des Landratsamtes sollen in Zukunft zusätzlich digital nutzbar sein.

  • das Leben der Menschen auf vielen Ebenen verbessern
    Wir schaffen vielfältige, auf unseren Landkreis zugeschnittene Informationsangebote. Mit EBEMobil wollen wir zum Beispiel erreichen, dass unsere Bürger*innen im Landkreis mit Echtzeit Daten über den Verkehr und die Möglichkeiten der Beförderung versorgt werden. Weitere Ideen sind ein Katastrophen-Warnsystem (KatWarnEBE), das InfoPortal Müll und das InfoPortal Gesundheit.

  • regionale Rechenzentren, damit Kosten und Sicherheit in unseren Händen zurückkehren
    Wir wollen die Datensicherheit erhöhen und den Landkreisbürger*innen ihre Daten zurückgeben. Dafür schaffen wir im Landkreis ein regionales Rechenzentrum. Hier sollen unsere Daten gesichert und vor fremden Zugriff geschützt werden und nicht im Ausland landen.

  • transparente Aufklärung des Kaufs der Sparkassenimmobilie
    Der Kauf des Sparkassengebäudes in Ebersberg muss lückenlos aufgeklärt werden. Die Bevölkerung hat das Recht, zu erfahren, wer an welcher Stelle Verantwortung trägt. Abläufe im Rat und der Verwaltung müssen transparent gemacht werden. Es gilt, dass, das an einigen Stellen beschädigte Vertrauen zwischen Kreistag und Landrat wieder neu aufgebaut werden muss. Ebenso wurde durch den Alleingang des Landrates das Verhältnis der Verwaltung zum Landrat massiv gestört. Beim weiteren Umgang mit dem Sparkassengebäude und bei zukünftigen Kaufgeschäften des Kreises erwarten wir die Einhaltung der Rechtsvorschriften und transparente Arbeit.

  • Leistungsstarke Gemeinden machen den Landkreis stark
    Der Umlagen finanzierte Landkreis bekommt mehr als 60 % der Einnahmen von den Gemeinden. Je stärker unsere Gemeinden sind, desto mehr kann auch der Landkreis leisten. Wir werden deshalb unsere Gemeinden stärken und die Kreisumlage senken.
    Wir werden deshalb unsere Gemeinden stärken und die Kreisumlage nach dem Prinzip der „Kommunizierenden Röhren“ der jeweiligen wirtschaftlichen Situation des Landkreises und der Gemeinden festlegen.

  • interkommunale Gewerbegebiete und interkommunale Zusammenarbeit realisieren - Flächenverbrauch reduzieren
    Unsere Kommunen haben viele Aufgaben: Kinderbetreuung, Verwaltung, Schulen, Bauhof – all dies muss von den Gemeinden, Märkten und Städten finanziert werden. Wir wollen die interkommunale Planung und Zusammenarbeit effizienter gestalten, sodass verschiedene Lasten gemeinsam effektiver getragen werden können. Des Weiteren wollen wir bestehende (interkommunale) Kommunalunternehmen ausbauen sowie neue gründen. Ein gutes Beispiel ist hier das Eberwerk, das die Energiewende bei uns im Landkreis vorantreibt.

  • Kooperation Wirtschaft, Handwerk und Ausbildung intensivieren
    Zusammenarbeit soll auch im Bereich von Firmen und Schulen gestärkt werden. Firmen sollen ihren Platz in der Schule haben, zum Beispiel bei Vorträgen und Ausbildungsmessen – und umgekehrt sollen Schulen ihren Platz in den Firmen haben. So gestaltet sich der Übergang von Schule zu Beruf fließend, Jugendliche können in Form von Praktika verschiedene Berufe ausprobieren. Schüler*innen und ausbildende Betriebe stellen fest, ob sie zueinander passen – so senken wir auch die Quote von Ausbildungsabbrecher*innen.